martialischer Name: "KML BCS Inkasso- und Vollstreckungsabteilung", wichtiges Logo, sieht aus wie ein Familienwappen, aber nirgends ein Hinweis auf die Inkassozulassung in Deutschland.
Und dann sind die auch noch so dämlich, sich selbst in die Haftung zu nehmen: die schreiben nämlich, die angebliche "Forderung wurde von unserer Abteilung geprüft. Sie besteht in Höhe von... EUR. Der Auftrag ist rechtsverbindlich erteilt worden".
Nach der Rechtsprechung kann ein Inkassounternehmen unter Umständen hinsichtlich der Anwaltskosten in die Haftung genommen werden, wenn der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen habe eine rechtliche Prüfung vorgenommen. Genau das schreiben die Leute der KML BCS ja. Also kann ich meinen Mandanten nur anraten, die KML BCS hinsichtlich der Anwaltskosten, die bei mir entstehen, zu verklagen. Mal sehen, ob die dann den Mund immer noch so voll nehmen.
Und natürlich ist die Drohung mit einer Volstreckung Humbug, dafür bräuchte man einen gerichtlichen Titel. Und der Höhepunkt der Lächerlichkeit ist es, wenn die schreiben, sie würden "einen Negativeintrag in unserer Schuldnerdatenbank vornehmen". Wer schaut denn bitte in die Datenbank der KML BCS?